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Apostelgeschichte 3-4,31

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Heilung eines Lahmgeborenen und die Folgen für Petrus und Johannes

(Sonntagschulstunde, durchgeführt in unserer mittleren Gruppe)

Bibeltext: Apostelgeschichte 3-4,31

Zielgedanke: Wenn wir uns zu Gott stellen, kann es manchmal Schwierigkeiten geben, aber es gibt immer Menschen für die wir gleichzeitig ein Licht und ein Wegweiser sein können.

Einstieg: Es werden Verkehrsschilder (aus dem Material zur Geschichte) gezeigt, die Kinder sollen schauen, ob sie die Bedeutung der Schilder kennen.

Überleitungsgedanke: Wozu sind solche Schilder da? Schilder weisen den Weg. Wir sollen solche Wegweiser werden.

Hauptteil: In einem ersten Teil wird kurz die Geschichte der Heilung des Lahmgeborenen wieder gegeben. Dazu wird ein Bild mit kleinen Figuren genutzt, dass die Kinder sich auch später selber basteln können:

– Der Mann bettelt am Eingang des Tempels, da er weiß, dort kommen Menschen vorbei, die gottesfürchtig sind und Gott hat geboten, Almosen zu geben. Er hat sonst keine andere Verdienstmöglichkeit.

– Petrus und Johannes kommen vorbei – „Silber und Gold haben wir nicht…“ – Der Mann wird geheilt.

– Der Mann lobt Gott so laut, dass die anderen Menschen darauf aufmerksam werden und sich fragen, was los ist…sie sehen es schnell, denn alle kennen ihn.

– Petrus und Johannes ergreifen die Gelegenheit und predigen den Menschen die zusammen gelaufen sind über Jesus…solange bis die Priester und Sadduzäer kommen und sie abführen und in Gewahrsam nehmen.

In einem zweiten Teil wird das weitere Geschehen um Petrus und Johannes durch die Verkehrsschilder direkt auf das Leben der Kinder angewandt.

1. Heilung: Petrus und Johannes heilen im Namen Jesu im Tempel einen Mann. -> Wir tun das, was Gott uns zeigt und aufträgt.

2. Entscheidung: Petrus zeigt, dass Jesus die Ehre dafür gehört. Er ruft die Menschen im Tempel zur Entscheidung auf: Für oder gegen Gott. 5000 Männer entscheiden sich für Gott. -> Es geht bei den Dingen, die wir in Gottes Namen tun nicht um uns, sondern um Gott. Wenn Menschen fragen, warum wir das tun, können wir immer auf Gott verweisen. Es gibt Menschen, die nach Gott suchen und froh sind, wenn sie eine Antwort bekommen.

3. Halt: Die Obersten des Volkes hören nicht gern von Jesus. Sie verhaften die beiden Apostel und unterbrechen die Predigt. -> Es gibt Menschen, die wollen nichts von dem wissen, was wir sagen und tun, weil es für sie selbst unbequem wird. Sie werden gegen uns sein.

4. Berechtigung: Die Obersten wollen wissen, durch wen der Mann gesund geworden ist. Sie wissen, dass jemand anderes ihnen die Kraft gegeben haben muss (menschliche Begrenzungen wurden überschritten, Berechtigung durch Gott).

5. Der einzige Weg: Petrus redet vor allen Obersten: a) Jesus Christus hat diesen Mann geheilt, b) viele Menschen wollen den Herrn Jesus nicht, aber c) Jesus Christus ist der einzige Weg der Errettung. -> Das soll unsere Botschaft sein.

6. Verbot: Die Obersten wollen nicht, dass die beiden weiterhin über den Herrn Jesus reden. Sie finden aber keine Strafe und verbieten ihnen davon zu erzählen.

7. Wegweiser: Petrus sagt aber, dass sie nicht schweigen können. Sie haben einen Auftrag von ihrem Herrn bekommen. Und es ist wichtig, diesen Auftrag auszuführen. -> Wir sollten uns nicht zurückhalten lassen, wenn Menschen gegen uns sind. Gott zu gehorchen ist wichtiger.

Lernvers: Apostelgeschichte 4,12

„Nur in Jesus gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.“

Vertiefung: Die Kinder können sowohl das Bild zu Geschichte als auch das Bild mit den Schildern zur Erinnerung basteln und mit nach Hause nehmen. Die Bilder kommen aus einem der Bücher „Mit Kindern die Bibel entdecken“ (s. Materialien)

Benötigte Materialien: Bibel, Bilder zu Geschichte (vorbereitet), Kopien der Bilder zum Basteln, Scheren, Klebstoff, Stifte.