Archiv für den Monat November 2012

1.Samuel 16

Standard

Davids Erwählung zum König

(durchgeführt in einem monatlichen Kindergottesdienst mit 5-12jährigen)

Zielgedanke des Kindergottesdienstes war, dass Gott für jeden von uns einen Plan hat, aber dass er dabei nicht auf Äußerlichkeiten achtet, sondern darauf schaut wie unser Herz zu ihm steht.

Einstieg ins Thema ist ein kleines Handpuppenstück. Die Idee ist entnommen aus „Mit Vorschulkindern die Bibel entdecken“. Dort wurde es mit einem bunten Papagei gespielt, der zu schön war für den kleinen grauen Spatzen. Wir haben einen Löwen genommen und den Text angepasst. Es kann auch einfach ein Stofftier genommen werden. Es findet ein Gespräch zwischen dem Tier und dem Mitarbeiter statt:

Löwe begrüßt freudig erregt die Kinder.

Löwe: Draussen hockt ein kleines graues Kätzchen und weint!

Mitarbeiter: Warum weint es denn?

Löwe: Weil alle anderen Tiere mit mir spielen wollen und mit ihm spielt keiner.

Mitarbeiter: Und warum spielen alle nur mit Dir?

Löwe: Na, weil ich so stark und cool bin und natürlich gut aussehe! Mich mögen eben alle.

Mitarbeiter: Und du?

Löwe: Was ist mit mir?

Mitarbeiter: Na, ich meine, ob du denn mal mit ihm gespielt hast!

Löwe: Ich? Mit so einer kleinen grauen Katze? Wer so grau aussieht, ist bestimmt kein guter Freund für mich! Außerdem ist er viel kleiner als ich.

Mitarbeiter: Meinst du wirklich? Ich glaube, du musst noch allerhand lernen, mein lieber Freund! Am besten du passt heute gut bei der Geschichte auf. Aber wir wollen auch erst noch mal die Kinder fragen.

Anschließend stellen wir die Frage an die Kinder, wonach sie schauen, wenn sie einen Freund suchen oder worauf sie schauen, wenn sie jemandes Freund sein wollen. Sind es eher äußerliche Dinge, die zählen? Zählen innere Werte wie Hilfsbereitschaft oder Zuverlässigkeit? Interessant war zu beobachten, dass die Kinder innere Werte aufzählten als es darum ging, was ein Freund ist, jedoch mehr zu Äußerlichkeiten steuerten als es um die Frage ging warum sie mit jemandem befreundet sein wollen.

In unserer Geschichte geht es heute darum, nach welchen Kriterien Gott auswählt.

Die Erzählung der Geschichte haben wir hier entnommen: http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/1sam16.pdf

Wir haben sie mit 3 Leuten als Theaterstück gespielt und noch ein paar spontane Späße mit eingefügt, wodurch die Kinder direkt mit angesprochen wurden.

Den Kerngedanken haben wir dann recht zügig noch einmal hervorgearbeitet.

Dazu haben wir zwei Herzen aus Tonkarton genommen. Ein Herz stand für David, eins für Saul. Zwei Kinder wurden als Schreiber erwählt und nun haben wir zusammen getragen, was das Herz Sauls und was das Herz Davids ausmachte. Diese Dinge wurden aus der Geschichte ersichtlich.

Wir fragen, was sind die Dinge, nach denen Gott Ausschau hält und wen würden wir lieber als König über uns haben? Vermutlich sagen alle: David! Zur Verdeutlichung legen wir eine Krone aus Tonkarton auf das Herz Davids.

Gott sieht nach den Dingen in unserem Herzen und nicht wie wir Menschen nach äußerlichen Dingen. Er hat einen Plan mit jedem von uns, aber wichtig ist nicht, was wir können, sondern ob unser Herz mit Gott verbunden ist.

Zur Vertiefung machen wir als erstes einen Bibelvers-Rap. Dieser ist auch von alles-um-die-kinderkirche entnommen (s.a. Link oben). Dazu haben wir Mädchen und Jungs in zwei Gruppen getrennt, sie müssen dann parallel folgendes machen:

Die Jungs klatschen (kurz-kurz-lang; kurz auf Schenkel, lang in die Hände; wie bei „Alle guten Gaben“…gibt es auch als Rap)

Rap: 

Der (Auftakt)

Mensch sieht was vor

Augen ist, doch

Gott sieht tief ins

Herz.

Die Mädchen machen dann dazu Bewegungen:

Mensch – beide Hände zeigen auf mich

vor Augen- die Hände formen sich zu einem Fernglas vor den Augen

Gott – rechte Hand zeigt mit ausgestrecktem Zeigefinger nach oben

tief – beide Hände mit ausgestreckten Zeigefinger gehen schwungvoll bis zum Boden

Herz – beide Hände halten das Herz

Als zweite Vertiefung und Erinnerung gibt es dann noch eine kleine Bastelarbeit: