Archiv für den Monat März 2012

Stundenvorbereitung

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Wir machen es so, dass sich die Mitarbeiter, die in unseren drei Gruppen an einem Sonntag dran sind, vorher treffen, um sich über die Geschichte und Ideen wie sie vermittelt werden kann, auszutauschen.

Oberstes Gebot und Gebet ist, dass wir nicht einfach nur eine Theologie für den Kopf weitergeben wollen, wo die Kinder lernen, das richtige zu denken und zu antworten, sondern dass wir das Leben Gottes weiter geben wollen, das die Kinder in eine tiefere Beziehung zu Gott führt. Das setzt uns selbst immer wieder in die Herausforderung, die Geschichten für uns selber lebendig werden zu lassen und Gott darin zu entdecken, um das dann weiter zu geben. Auch in den Geschichten, die man schon so oft gehört und gelesen hat.

Bestenfalls hat sich vor dem Treffen schon jeder mal mit der Geschichte beschäftigt, ansonsten wird sie auch nochmal gemeinsam gelesen.

Wir orientieren uns in der Entwicklung unserer Stunde nach einem bestimmten Muster, dass sich für uns bewährt hat.

Ausgehend von dem angegebenen Bibeltext entwickeln wir einen Zielgedanken. Der bestimmt die weitere Fahrroute der Stunde. Dieser Zielgedanke kann in den unterschiedlichen Gruppen unterschiedlich aussehen, da die Bedürfnisse der Kinder ganz unterschiedlich sind. Ist dies der Fall helfen wir uns trotzdem in der weiteren Entwicklung unserer Stunden mit gegenseitigen Ideen.

Haben wir den Zielgedanken und damit festgelegt, was der Schwerpunkt unserer Geschichte ist, überlegen wir einen passenden Einstieg. Dies können viele unterschiedliche Dinge sein: eine Frage, ein Spiel, eine kleine kreative Sache, eine Szene darstellen…es ist etwas, was zu dem Thema hinleitet.

Unter Umständen können wir dann einen Überleitungsgedanken formulieren, der z.B. besagt: In unserem Spiel gerade war es ja so und so…dasselbe geschieht heute in unserer Geschichte.

Dann kommt der Hauptteil. Hier überlegen wir, wie wir die Geschichte vermitteln. Auch da gibt es viele Wege. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt so lange der rote Faden da ist.

Aus unserem Schwerpunkt heraus gehen wir dann auf die Suche nach einem passenden Lernvers. Für manche Stunden haben wir feste Lernverse, da uns auch wichtig ist, dass die Kinder einige Kernverse der Bibel lernen. Aber der größere Teil ist frei wählbar und kann sich der Stunde anpassen. Wie oben gesagt, ist uns das Leben in den Stunden wichtig und nicht, dass die Kinder lernen wie man als Christ alles „richtig weiß/macht“. Manchmal erlauben wir uns deswegen auch ein wenig künstlerische Freiheit. Wir wählen uns von all den Bibelübersetzungen/-übertragungen eine, die es für die Kindern am verständlichsten ausdrückt und wenn da immer noch etwas drin ist, was es den Kindern zu schwer macht, mit dem Vers klar zu kommen, dann formulieren wie es entsprechend um, achten aber darauf, dass der Sinn erhalten bleibt.

Der letzte Punkt, den wir dann noch überlegen, ist eine Vertiefung, mit der wir das Gehörte noch weiter verinnerlichen wollen. Auch da gibt es unendliche Möglichkeiten an Spielen und Bastelarbeiten und kleinen Szenen zum Nachspielen und und und…

Und für unsere Unterlagen erstellen wir dann noch eine Liste der benötigten Materialien, die auch als kleine Checkliste dient.

In unseren Treffen sprechen wir über die grundsätzlichen Gedanken und Ideen, die nimmt dann jeder mit nach Hause, um sie für sich noch weiter auszuarbeiten und sich damit vertraut zu machen.

Die Vorbereitungen für unsere großen Kindergottesdienste laufen eigentlich nach demselben Muster ab.

Sunday School Rock

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Zum Start ein kleines Lied.

Es drückt so gut aus, worum es geht. Bei alldem, was wir in der Sonntagschule lehren wollen, geht es letztendlich doch darum, dass wir den Kindern beibringen, Jesus zu lieben.

Wir können Programme planen und vorbereiten soviel wie wir wollen, aber das Entscheidende ist, was zwischen Gott und den Kindern geschieht.