Herz mit Ohren 4 – Bilder für die Erlösung

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Diese Stunde ist ein kleiner Exkurs ins Thema Erlösung. Die Bibel nutzt verschiedene Bilder um zu verdeutlichen, was da vor sich geht. Dabei wird der Punkt der vorherigen Stunde vertieft, wo es darum ging, dass unser  Herz aus Stein zu einem “fleischernen” Herz wird.

Für diese Stunde ist vorbereitet, dass in Blickrichtung auf der linken Seite ein schwarzen Tuch aufgehängt ist und auf der rechten Seite ein weißes. Diese beiden Tücher stehen für das Reich der Finsternis und das Reich des Lichts.

Die Stunde haben wir mit zwei Liedern zur Begrüßung begonnen. (Einfach spitze, dass du da bist + Hohohosianna)

Teil 1 – Reich der Finsternis und Reich des Lichts

Die letzten Male haben wir ja davon gesprochen, dass Jesus unser Herz aus Stein in ein Herz aus Fleisch verwandelt, wenn wir an ihn glauben. Heute soll es noch mal darum gehen, was geschieht, wenn Jesus uns von unserem Herzen aus Stein befreit. Die Bibel nutzt dafür einige Bilder.

Ein Vers in der Bibel sagt uns z.B., dass Gott uns errettet hat aus dem Reich der Finsternis und versetzt hat in das Reich seines Sohnes Jesus, der mit Liebe regiert. (s. Kolosser 1,13+14)

Wir haben hier zwei Laken aufgehängt, die diese Reiche verdeutlichen sollen, ein schwarzes Laken für das Reich der Finsternis und ein weißes für das Reich des Lichts.

Aktion

Die Kinder werden in zwei Gruppen eingeteilt, je einem Reich zugeordnet und bekommen Zettel und Stifte. Mit Hilfe eines Mitarbeiters soll aufgeschrieben werden, was das jeweilige Reich ausmacht, woraus es besteht, was es bewirkt u.ä.

Die Kinder stellen dann ihre Ergebnisse vor und befestigen die Zettel an dem jeweiligen Laken.

Wir werden mit unserem Herzen in das Reich der Finsternis geboren und es braucht eine Entscheidung von uns, in das Reich Gottes, das Reich des Lichtes und der Liebe hinein zu kommen. Wir haben dieses Herz aus Stein. Wir wollen uns noch mal ansehen, was wir tun müssen und was mit unserem Herzen geschieht, wenn wir sagen, dass Jesus dafür gestorben ist, um uns davon zu erlösen.

(Wir legen ein rotes Tuch als Bild für das Blut Jesu zwischen die beiden “Reiche”)

Bild 1 – Unser Herz wird durch das Blut Jesu rein gewaschen

Vorbereitet ist eine Schüssel mit wasser. Wir haben ein schmutziges Tuch, das für unser Herz steht und beschmutzt ist mit unserer Schuld (dem Schmutz konkrete Namen geben, wie z.B. Neid, Ärger, Hass…). Wenn wir sagen “Jesus, vergib mir meine Schuld”, nimmt er unser Herz (wir nehmen das schmutzige Tuch) und wäscht es rein (wir tauchen es ins Wasser). Das kann er, weil er den Tod gestorben ist, den wir eigentlich sterben müssten. Und dann setzt er unser Herz in das Reich seines Lichts (trockenes sauberes Tuch bei dem weißen Laken drappieren).

(Lied – Mein ganzes Herz/ Hier ist mein Herz)

Bild 2 – Durch Jesu Blut sind wir freigekauft

Ein zweites Bild, das die Bibel benutzt, ist, dass wir durch das Blut von Jesus freigekauft sind (z.B. 1.Petrus 1,18&19). Wir waren Sklaven in dem Reich der Finsternis, doch Jesus hat uns durch sein Blut frei gekauft aus diesem Reich und in sein Königreich gebracht. Wir haben uns das so vorgestellt:

An dieser Stelle wird ein Schattenspiel gespielt. Gezeigt wird, wie ein Sklave geknechtet wird und dann von jemandem freigekauft wird. Ideen zur Darstellung: Sklave in Fesseln, wird geschlagen, Käufer übergibt einen Geldsack, befreit den Sklaven von Fesseln, Sklave kann sich aufrichten, o.ä.)

Schattenspiel

Jesus hat den Preis dafür bezahlt, dass wir in dem Reich des Lichts leben können, in Seinem Königreich.

Wenn er nun uns erkauft hat, gehören wir uns dann selber? Wenn Ihr Euch etwas von Eurem Taschengeld gekauft hat, wem gehört es dann? Eurem Bruder? Eurer Mama? Eurem Freund? Nein, es gehört Euch! So gehören wir Jesus, weil Er uns mit Seinem Blut gekauft hat. Er ist unser neuer Besitzer.

Und mit unserem Herzen mit Ohren wollen wir Ihm zuhören und gehorchen, denn Er hat den Preis bezahlt, nicht wir selber, weil wir es auch gar nicht konnten.

(Lied – Raus aus der Finsternis)

Bild 3 – Das Samenkorn

Wie kann es geschehen, dass Menschen sehen, dass sie in diesem Reich der Finsternis leben und es auch noch ein anderes Reich gibt? Weil wenn wir im Reich der Finsternis geboren werden, denken wir, das ist das normale und wissen oft nicht, dass es noch etwas anderes gibt.

Jesus hat gesagt, dass Er will, dass alle Menschen in sein Reich kommen und Er möchte, dass wir Ihm dabei helfen.

(An dieser Stelle nehmen wir einen Blumentopf mit Erde und ein Samenkorn als Demonstrationsmaterial.)

Das Herz der Menschen ist auch so wie Erde. In der Erde wachsen Pflanzen. Und wenn wir Menschen von Gott erzählen und was die Bibel über Ihn sagt, dann ist es wie wenn wir so ein Samenkorn in die Erde stecken. Man sieht lange Zeit nichts, doch irgendwann wächst aus dem Samen eine Pflanze. Und die Bibel sagt, dass wir säen können (von Gott erzählen) und uns kümmern können (z.B. ein Freund sein, für eine Person beten, u.ä.), dass aber Gott derjenige ist, der das Wachstum schenkt. (s. 1.Kor.3,6) Wir können anderen Menschen von Gott erzählen. Sie werden nicht immer sofort glauben, aber in ihr Herz ist ein Samenkorn gelegt, das Gott wachsen lassen kann bis sie an Ihn glauben können.

(Lied – Gott mag Kinder/ Das Wort von Gott läuft um die Welt)

Vertiefung

Zur Vertiefung haben wir das bei uns sehr beliebte “Nummernspiel” gespielt.

Dazu werden kleine Zettel im Raum verteilt aufgehängt, auf deren Vorderseiten die Zahlen 1-50 stehen (also 50 Zettel :-) ) und auf der Rückseite je verschiedene Passworte.

Vorbereiten muss man verschiedene Fragen, Rätsel, Aufgaben.

Die Kinder werden in 2 oder mehr Gruppen aufgeteilt und bekommen je eine Station mit einem Stationsleiter.

Dort müssen sie nun Würfeln. Die Zahl die sie als erstes Würfeln müssen sie suchen. Bei jedem weiteren Mal würfeln werden die Zahlen addiert…hat man in der ersten Runde eine 3 gewürfelt, sucht man die drei. Würfelt man dann beim nächsten Mal eine 5, sucht man die acht, usw. bis man bei 50 angelangt ist.

Haben sie die Zahl gewürfelt und den entsprechenden Zettel im Raum gefunden, sehen die Kinder auf der Rückseite nach dem Passwort. Dieses müssen sie ihrem Stationsleiter sagen, um ihre Aufgabe zu bekommen.

Wir haben in diesem Fall Fragen und Aufgaben zum Thema mit allerlei anderem gemischt.

Haben die Kinder die Aufgabe gelöst, dürfen sie wieder würfeln und suchen dann die addierte Zahl.

Die Gruppe, die zuerst die 50 erreicht hat, hat gewonnen.

Je nachdem, wie viel Zeit man auf das Spiel verwenden möchte, kann man auch langsamer voran kommen, indem die Würfelaugen 1=1, 2=2, 3=3, 4=1, 5=2, 6=3 zählen…oder man spielt bis 50 und dann wieder runter auf Null.

Man braucht nicht für jede Zahl ein Spiel, Aufgabe, Frage oder Rätsel…es reichen so ca. 25 Stück. Man macht sie sich zur Liste und nimmt einfach immer die nächste Aufgabe.

Herz mit Ohren 3 – Hören ist unser Schutz

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Auch bei dieser Stunde haben wir zwischen die einzelnen Teile Lieder gesetzt, die das Gehörte unterstrichen. Außerdem liegen für die Stunde als Demonstrationsmaterial ein Dach (da haben wir ein Papphaus zum Anmalen gekauft und das Dach genutzt), ein Regenschirm und ein handgebasteltes Ritterschild (s. Foto unten) sichtbar bereit gelegt.

Einleitung

Wir sind ja beim Thema: Herz mit Ohren. Heute soll es darum gehen, dass auf Gott hören unser Schutz ist. Ihr seht hier schon einige Dinge mit denen man sich schützen kann…ein Dach, einen Schirm, ein Schild.

Einstiegsspiel

Doch zuerst werden wir ein Spiel zum Thema Schutz spielen.

Dazu stellen sich alle Kinder in einen großen Kreis. In die Mitte kommt eine Plastikflasche mit etwas Wasser beschwert. Dann braucht es einen Freiwilligen, der die Flasche bewacht und beschützt. Die Kinder im Kreis müssen nun versuchen mit einem Ball die Flasche zu treffen und umzuschießen, der Wächter muss dies natürlich verhindern. Je schneller die Kinder im Kreis reagieren, desto eher ist die Möglichkeit die Flasche umzuhauen. Trifft ein Kind die Flasche, so ist dieses der neue Wächter.

(Lied – Loblied – z.B. Wir singen für unsern Gott – Mike Müllerbauer)

Teil 1 – Burg

Es gibt einen Vers in der Bibel, der heißt:

“Der Name des Herrn ist eine feste Burg, der Gerechte läuft dorthin und ist in Sicherheit.” (Sprüche 18,10)

Habt Ihr schon einmal eine Burg gesehen? Ich habe mal ein Bild von einer Burg mitgebracht (wir haben eins mit Beamer an die Wand geschmissen, ein Bild aus einem Buch tut es aber auch). Burgen wie diese wurden früher mit dem Ziel gebaut, Menschen zu schützen. Oft versammelte sich ein ganzen Dorf in einer Burg, wenn ein Feld sich nahte.

Der Vers eben sagte, dass Jesus für uns so eine Burg sein will, in die wir hinein laufen können, um uns zu schützen.

Wir haben im letzten Kindergottesdienst gelernt, wie Jesus mit seinem Blut den Stein der Sünde aus unserem Herzen nimmt und dort einziehen kann (Hinweis auf die Kreise mit Krone). erinnert Ihr Euch? Durch die Tat von Jesus, zieht unser Herz in die Burg Jesus ein. Das Wichtige ist aber nun, dass wir gehorchen…unser Herz mit Ohren einsetzen…um in dieser Burg für immer zu bleiben. Und darum soll es heute gehen.

(Lied – z.B. Ehre sei dem Namen des Herrn/ Der Name des Herrn ist wie eine Festung)

Teil 2 – Dach – Ordnung: Geist – Seele – Leib

Wir haben eben gesagt, dass wir Gott gehorchen müssen, um beständig in seinem Schutz leben zu können. Gott hat Ordnungen für das Leben gegeben.

Eine Ordnung ist, dass er zu unserem Geist sprechen will und wir es hören und das dann unser Herz/Seele und unseren Körper bestimmen soll. (An dieser Stelle halten zwei Kinder das Dach hoch, ein anderes Kind hilft die Schilder Geist/ Seele/ Leib darunter zu halten.) Wie geht das?

Zum Beispiel sagt Gott “Halte Frieden mit jedermann!”…nun kann es sein, dass Dich jemand geärgert hat und Du willst denjenigen zurück ärgern…Du hörst Gottes Stimme in Deinem Geist und kannst dann z.B. Deinen Gefühlen sagen: Ihr hört, was Gott sagt, stellt Euch darunter und gehorcht!

Wenn wir in dem Moment sagen, ich will aber so machen wie MEINE Gefühle es mir sagen, passiert Folgendes: Schild mit Gefühlen unter dem Dach wegnehmen und neben den Geist stellen. Dort ist unser Herz dann nicht geschützt.

Gott will Dich schützen, er ist dieses Dach, das geht aber nur, wenn wir ihm gehorchen und seine Ordnungen annehmen.

Das heißt nicht, dass immer etwas passiert, wenn wir mal was falsch machen, aber wenn wir andauernd nicht hören, was Gott uns sagt und nicht gehorchen, dann kann das für unser Herz gefährlich werden.

(Lied – z.B. Kopf und Nase/ Sie sind der Tempel des Heiligen Geistes)

Teil 3 – Schirm – Stürme im Leben

Jetzt haben wir hier einen Regenschirm…vor was schützt uns eine Regenschirm? Richtig, vor Regen. Wenn es regnet, stürmt es auch manchmal.

Was können Stürme im Leben sein? Wenn auf einmal Dinge in unserem Leben geschehen, wo wir gar nicht wissen, warum, wo wir nichts dafür können. Z.B. eine gute Freundin/ ein guter Freund zieht weg und Du vermisst sie ganz schrecklich. Oder Du kriegst mit wie Deine Mama und Dein Papa oft streiten und hast Angst. Oder kennt Ihr noch andere Situationen?

Jesus möchte in diesen Momenten ein Schirm für Dich sein, der Dein Herz schützt. Manche Dinge sind dann trotzdem schwer für uns, dass wir sie erleben, aber wir spüren wie trotzdem Jesus unser Herz festhält und es schützt. Wir können dann sehen, Jesus ist noch viel größer als das alles und er hat alles in der Hand, er hat uns in seiner Hand!

(Lied – z.B. Seht mal meinen Regenschirm)

Teil 4 – Schild – Angriffe des Feindes

Und hier haben wir noch ein Schild. Wo wurde ein Schild genutzt? Richtig, zu früheren Zeiten wurden Schilde im Krieg genutzt, um zum Beispiel Pfeile abzuwehren. (Unser Schild besteht einfach aus Pappe, durch das wir ein Band zum festhalten gezogen haben, danach einfach eingewickelt mit Alufolie und Tesa und ein Papierkreuz draufgeklebt.)

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In der Bibel gibt es einen Vers, der sagt, dass unser Glaube wie so ein Schild ist, der die feurigen Pfeile abfängt, die der Feind losschießt (Epheser 6,16). Diese Pfeile können Lügen sein.

So ein Pfeil kann heißen: Du wirst von niemandem geliebt! Gott sagt in Deinen Geist: Ich habe Dich schon immer geliebt, schon bevor Du geboren wurdest. Ich bin Liebe und größere Liebe kann Dir niemand geben. Wenn wir diese Wahrheit glauben, ist unser Glaube wie so ein Schild, der diesen Pfeil dann abwehrt. Die Lüge hat dann keine Macht. (Mit Schild und einem Ball demonstrieren.)

Dazu ist es wichtig, zu hören, was Gott sagt und dann diesem Wort zu glauben und zu gehorchen. Das wird dann unser Schutz sein. Wenn wir nicht wissen, was Gott sagt, fliegen solche Lügen-Pfeile in unser Herz und stecken es an.

(Wir haben an dieser Stelle spontan die Kinder den Ball werfen lassen und sie dabei etwas ausrufen lassen, was sie negatives über sich gehört haben oder negative Gedanken, die sie haben und ein Mitarbeiter hat mit dem Schild die Bälle abgefangen und eine Wahrheit dagegen gehalten. Da muss man etwas auf zack sein, um spontan auf diese Ausrüfe zu reagieren, aber die Aktion an sich hatte große Wirkung auf die Kinder. Es offenbarte sich an einigen Stellen, mit was die Kinder zu kämpfen hatten.)

Diese feurigen Pfeile können auch Situationen sein, mit denen der Feind uns Schaden will. Gott kann uns auch Schutz geben in gefährlichen Situationen.

Es gibt da eine Geschichte in der Bibel, da war Jesus selbst noch ein ganz kleines Kind. Vielleicht erinnert Ihr Euch, dass der König Herodes nur gehört hatte, dass ein neuer König geboren war und er deshalb alle kleinen Kinder umbringen lassen wollte, damit auch Jesus sterben würde. Er hatte nicht verstanden, dass Jesus der König von Gottes Reich ist und nicht ein König wie in unserer Welt.

Gott sprach in der Nacht zu Josef und verriet ihm den Plan von Herodes und dass er Maria und Jesus nehmen soll, um nach Ägypten zu reisen und sich dort zu verstecken, bis der König Herodes nicht mehr ist. So haben sie sich aufgemacht und konnten Herodes entfliehen bevor er Jesus erwischte.

Wenn wir in einer Situation sind, in der wir keinen Ausweg sehen, können wir Gott bitten, unser Schutz zu sein und dann dem gehorchen, was er uns zeigt.

Abschluß

Alle diese Bilder hatten mit dem Thema Schutz zu tun und damit kommen wir zurück zur Burg. Jesus ist diese Burg, in der wir Schutz finden können. Wenn wir Jesus folgen und ihn lieben und gehorchen, können wir in dieser Burg für immer wohnen mit unserem Herzen. Es heißt nicht, dass uns nie etwas passiert, aber unser Herz ist in Sicherheit und wir wissen, dass Jesus alles unter Kontrolle hat.

(Lied)

Vertiefung

Mit den kleineren Kindern haben wir das Papphaus angemalt.

Die älteren konnten sich eine Burg basteln. Eine Vorlage dafür haben wir hier gefunden:

http://www.kids-web.org/material/basteln/basteln01.htm

Bastelarbeit: Der Name des Herrn ist eine Burg.

Ebenso gibt es auf der Seite ein passendes Bild zum anmalen:

http://www.kids-web.org/material/sammeln/sammeln01.htm

Unter: Der Name des Herrn ist.

 

Herz mit Ohren 2 – Hören und Tun

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Bei diesem Kindergottesdienst haben wir zwischen den einzelnen Teilen immer wieder ein Lied gesungen, dass aufgriff, was in dem entsprechenden Teil dran kam. So vertiefte sich der Inhalt noch mal.

Teil 1 – “Egon”

Auf dem Boden wurde ein überdimensionaler Körper mit Kreppklebeband aufgeklebt. Das ist der “Egon”. Egon hat ein Herz. Die drei Metallreifen vom vorherigen Gottesdienst werden an die Herzstelle gelegt.

 

 

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Erinnert Ihr Euch für was die drei Kreise standen? Gefühle, Gedanken, Wille.

In unserem Herzen haben wir auch etwas, was wir unseren Geist nennen. Wir könnten sagen, dass er hier beim Egon noch tot ist (Kreise liegen nicht übereinander; in der Lücke liegt ein Stein – angelehnt an das Bild vom Herzen aus Stein).

 

 
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So wird jeder Mensch geboren. Unser Geist ist dafür zuständig, mit Gott leben zu können, ihn hören und “sehen” zu können. Als Gott Adam und Eva schuf, war dieser Geist lebendig. Sie waren zur Gemeinschaft mit Gott erschaffen. Erinnert Ihr Euch, dass Gott ihnen gesagt hate, dass, wenn sie vom Baum der Erkenntnis von Gut und Böse essen würden, sie sterben müssten? Sie sind nicht an ihrem Körper gestorben, sondern ihr Geist ist gestorben. Sie konnten Gott gehorchen nach dem, was sie von ihm wussten, aber ihr Geist, durch den sie Gemeinschaft mit ihm haben können, war gestorben.

Gott hatte dem Volk Israel dann durch die Gebote einen Bund mit ihnen angeboten, wo er gesagt hat, wenn ihr euch an diese Dinge haltet, dann kann ich euer Gott sein und wir können darüber Gemeinschaft haben. Ein wichtiger Punkt in diesem Bund war die Vergebung. Und Gott hat gesagt, dass wirkliche Vergebung nur da stattfinden kann, wo Blut vergossen wird, das für die Vergebung bezahlt. Dadurch wurde deutlich, wie schlimm unsere Sünde für Gott ist. Deswegen mussten die Israeliten dann immer Tieropfer bringen. Aber das hat immer noch nicht den Tod aus ihren Herzen rausgenommen.

Gott hat aber durch den Propheten Hesekiel sagen lassen, dass der Tag kommen würde, an dem Gott einen Weg schafft, dass die Menschen wieder ein fleischernes Herz anstatt eines steinernen Herzen bekommen können.

Teil 2 – Herz aus Fleisch

Gott hat sich also einen Weg ausgedacht, wie er wieder in diese Gemeinschaft vom Anfang mit uns kommt. Er hat sich selbst in Jesus gegeben, dass er ein Mensch wird wie wir, ein Leben lebt wie wir, nur dass er ohne Sünde war…ohne das Herz aus Stein. Und weil er aus der Ewigkeit bei Gott kam und damit für uns gestorben ist, dass uns unsere Vergehen vergeben werden können, ist diese Vergebung auch ewig und unser Herz aus Stein kann wieder ein Herz aus Fleisch werden, sobald wir diese Vergebung von Gott durch Jesus annehmen. Wir sagen dann auch, dass unser Herz rein gewaschen ist durch das Blut Jesu.

(An dieser Stelle legen wir ein rotes Tuch auf den Stein und nehmen den Stein mit dem Tuch weg. Satt dessen Papierkrone hinein legen.)

 

 

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Das ist auch das, was wir in der Taufe ausdrücken.

Und wenn das geschehen ist, kann alles von Gott in unser Herz fließen. Die Bibel sagt uns, dass wir dann eine neue Schöpfung sind und dass der Reichtum des Himmels in solch ein Herz fließen kann. Unser Herz wird durch den Heiligen Geist mit Gottes Liebe ausgefüllt.

Wenn das geschehen ist, dann tun wir nicht mehr, was uns selbst gefällt, sondern unser Herz hat Ohren für Gott bekommen und wir können Gemeinschaft mit ihm haben, so wie Adam und Eva im Garten am Anfang. Wir sehen Gott nicht mit unseren Augen, aber wir sehen ihn mit den Augen unseres Herzens. Und wir hören ihn mit unserem Herzen. Er spricht in unsere Gefühle, Gedanken und unseren Willen hinein.

 

 

 

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Teil 3 – Hören und Tun

Wir wollen uns jetzt mal drei Situationen von Menschen ansehen, die Gott gehört haben und wie sie sich darin verhalten haben. (Wir haben die Situation vorgelesen und ein Mitarbeiter hat sie währenddessen pantomimisch gespielt.)

Die erste spielt zur Zeit des Alten Testamentes.

Da war ein Mann namens Jona…ich denke, Ihr kennt ihn, oder? Jona saß eines Tages vor seinem Haus als er Gottes Stimme hörte: “Jona, mache dich auf, geh nach Ninive, der großen Stadt und rede zu ihnen von meinem Gericht, denn ich sehe ihre Bosheit!”

Jona war erschrocken. “Was? Ich soll nach Ninive gehen? Gott, Du weisst genau wie grausam die Leute dieser Stadt sind! Sie werden mich umbringen, wenn ich ihnen von Deinem Gericht erzähle! Ich kann das nicht! Ich habe Angst davor! Ich werde das nicht tun!”

Ihr wisst, was Jona getan hat, oder? (Kinder erzählen lassen, wie er erst wegrannte, um sich vor Gott zu verstecken und dann doch ging.)

Als nächstes haben wir eine Person aus dem Neuen Testament. Da haben wir Jesus selbst als Beispiel. Kennt Ihr die Geschichte, wie er in der Nacht vor seinem Tod im Garten Getsemane war? Er wusste, dass er sterben müsste, um die Menschen von ihrem steinernen Herzen zu erlösen. Und er hatte riesige Angst davor. Wir lesen das manchmal so einfach, dass Jesus das gemacht hat. Aber genauso wie wir vor so etwas Angst haben würden, hatte Jesus schreckliche Angst. Und er wollte noch Zeit mit seinem Vater im Himmel verbringen bevor er in diese Stunden der Schmerzen gehen musste.

Und es steht dort nicht so geschrieben, aber ich kann mir vorstellen, dass er hörte wie der Vater ihm sagte: “Es muss geschehen, damit wir unsere Geschöpfe für immer erlösen können, es gibt keinen anderen Weg als das ewige Blut.”

Auf jeden Fall können wir lesen, was Jesus sagte: “Vater, wenn es möglich ist, dann lass das an mir vorbei gehen, aber nicht mein Wille soll geschehen, sondern allein Deiner!” Jesus war Gott einfach gehorsam. Das hat ihn nicht vor Leiden geschützt, aber er wusste, es ist Gottes Weg und es wird etwas Wunderbares daraus entstehen.

Als dritte Situation möchten wir uns ein Mädchen ansehen, das in unserer Zeit lebt, ein Kind, so wie Ihr es seid.

Es könnte sein, dass Gott Dir eines Tages etwas sagt wie diesem Mädchen: “Ich möchte, dass Du morgen in der Schule zu dem Mädchen aus Deiner Klasse gehst, das von allen ausgelacht wird, weil sie so dick ist. Ich liebe sie, ich habe sie erschaffen und ich möchte, dass Du zu ihr hingehst und mit ihr spielst, damit sie meine Liebe spürt.”

“Och nööö…Gott weißt Du was die anderen machen werden? Sie werden mich auch auslachen, weil ich mit ihr zusammen bin. Ich will doch, dass sie mich mögen! Ich will kein Aussenseiter sein!”

(Das Mädchen steht auf und es ist nächster Tag. Sie steht erst mit ihren Freunden rum und schaut zu der Aussenseiterin hin. Nach etwas hin und her, geht sie zu ihr hinüber. Sie gehen gemeinsam ab.)

Solche Dinge kann Gott in unser Herz sprechen. Wir haben beim letzten Mal gehört, dass es wichtig ist, nicht nur Gottes Worte zu hören, sondern sie auch zu tun. Kennt Ihr noch das Gleichnis, das Jesus gebraucht hat, um zu vergleichen wie es ist, wenn man Gottes Worte nur hört oder wenn man sie hört und auch tut? (Gleichnis vom Hausbau mit den Kindern wiederholen.)

Er sagte auch, dass es besser ist, man sagt mal nein und tut es dann doch als ja zu sagen und es dann nicht zu tun.

Wir möchten Euch ermutigen, die DInge, die Ihr von Gott lernt, hört und versteht, umzusetzen, zu lernen, seine Stimme immer besser zu verstehen, weil Ihr Gott immer besser kennenlernt. Immer besser zu verstehen, wenn die Gedanken, die Ihr habt, von ihm sind und Ihr das auch umsetzt. So können wir Gottes Reich auf dieser Erde bauen. (Man kann noch kurz darauf eingehen, auf welche Weise Gott zu uns redet.)

Vertiefung – Spielstationen zum Thema “Hören und Tun”

1) Mit dem ersten Spiel werden die Kinder in Gruppen eingeteilt, in denen sie dann die restlichen Spielstationen durchlaufen. Für dieses Spiel werden kleine Zettel verteilt, auf denen Wörter stehen. Für eine Gruppe, die entstehen soll, ein Wort (also von einem Wort entsprechende Anzahl Zettel herstellen). Die Kinder lesen ihr Wort und fangen an, es zu rufen. Dadurch, dass sie hören, was die anderen rufen, müssen sie ihre Gruppe finden.

2) Spielstation “Stimmen erkennen”: Für dieses Spiel braucht es einen Sichtschutz, wir haben ein Bettlaken hochgehalten. Ein Spieler steht vor dem Bettlaken, die anderen stellen sich dahinter. Der Stationsleiter sagt dem Spieler vor dem Bettlaken, welche Stimme der anderen Spieler er erkennen muss. Nun geben die Personen hinter dem Laken einen Ton von sich oder sagen ein Wort, sie dürfen dabei auch ihre Stimmen verstellen. Der Spieler vor dem Laken muss sagen, welche Stimme die vorgegebene Person ist.

3) Spielstation “Flüsterpost”: Jeder kennt vermutlich Flüsterpost. Bei dieser Variante kommt aber noch das “Telefon” hinzu (zwei Plastikbecher an einer Schnur). Die Spieler stehen also weiter auseinander, jeweils ein Telefon zwischen sich. Es wird eine Nachricht vom Startspieler bis zum Ende durchgegeben.

Dies Spiel kann entweder so gespielt werden oder wie wir es getan haben noch mit einer Schatzsuche am Ende verbunden werden. Dazu waren die Nachrichten der Gruppen einzelne Hinweise, wo sich ein Schatz befindet. Nachdem alle Gruppen die Station durchlaufen hatten, mussten sie ihre Nachrichtenteile zusammen setzen, um den Schatz zu finden. Wenn dabei ein Teil fehlte, weil eine Nachricht nicht richtig gehört wurde, erschwerte das die Suche etwas.

4) Spielstation “Angelspiel”: Kennt vermutlich auch jeder. Wir haben es in größer hergestellt. Ein Karton mit Fischen drin (da reicht, wenn sie eine Büroklammer an sich haben). Eine Angel mit Magnet. In dieser Spielvariante darf ein Mitspieler angeln, ein anderer darf Instruktionen geben. Je besser man hört und umsetzt, umso besser geht’s mit dem Fischfang.

5) Spielstation “Minenfeld”: Es wird ein Minenfeld aufgebaut, bestehend aus Plastik-Wasserflaschen, beschwert mit etwas Wasser drin. Nun muss ein Kind mit verbundenen Augen oder rückwärts durch dieses Feld geleitet werden. Es bekommt dazu Anweisungen eines anderen Mitspielers welche Richtung es gehen muss, um keine Flasche umzustoßen.

6) Spielstation “Hörbeispiele”: Wir hatten eine CD mit Hörbeispielen von verschiedenen Geräuschen. Die wurden abgespielt und die Kinder mussten raten, um welche Geräusche es sich handelte. Man kann auch vor Ort verschiedene Geräusche machen, die die Kinder mit verbundenen Augen erraten müssen.

Nachdem alle Gruppen alle Stationen durchlaufen haben, kam die Schatzsuche.

Erinnerung

Zur Erinnerung an die Stunde konnte sich jedes Kind noch ein “Telefon”, wie in Spiel drei verwendet, basteln.

Dazu braucht man einfach 2 Plastikbecher und ein Stück Wolle. Die Plastikbecher haben wir vorbereitet und schon die Löcher eingesetzt. Das geht mit einer heißen Nadel am besten.

 

 

 

 

Herz mit Ohren 1

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Wir haben in unseren monatlichen Kindergottesdiensten über ca. ein halbes Jahr eine Reihe zu unserem Herzen gemacht…angefangen hatte es mit einer Stunde zum Thema “Herz mit Ohren”…daraus entstanden dann weitere Stunden.

Dies war die erste Stunde:

Wir haben den Gottesdienst in Abschnitte eingeteilt und zwischendrin immer wieder gesungen. Das half, zwischendurch noch mal alles aufzulockern, durch Liedtexte auch das Thema zu vertiefen und die Konzentration der Kinder zu erfrischen. Schreiben werde ich nur die inhaltlichen Teile, Lieder kann man dann von seinem eigenen Repertoire dazutun.

Thema : Herz mit Ohren – Glauben – Hören – Tun

1.Teil – Glauben

Heute geht es um das Thema “Herz mit Ohren”. An was denkt Ihr, wenn ich Euch das Wort “Herz” sage? (das Organ? Gefühle?…) Wenn ich Euch frage “Wo ist Euer Herz?” Was würdet Ihr mir sagen oder zeigen?

Das Herz bezeichnet das Innerste des Menschen. Ich will Euch das mal mit den drei Reifen hier erklären: Das Herz ist zum einen unser Fühlen. Was kennt Ihr für Gefühle? (Liebe, Angst, Wut, Zorn, Eifersucht, Zuneigung, Wohlfühlen, Freude, Frieden, Ruhe…).

Dann der zweite Reifen…unser Herz besteht auch aus Denken, das Vermögen, etwas zu verstehen, das Bewusstsein, dass wir etwas einsehen, Nachdenken, Orientierung finden, Urteile fällen usw. Viele denken, das geschieht in unserem Kopf, dich es ist Teil unseres Herzens.

Und der dritte Teil ist unser Wille. Aus dem heraus, was wir fühlen und denken, entscheiden wir, was wir wollen. Es kommt aus unserem Herzen.

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Wenn wir jetzt Gott in unsere Herzen lassen, geschieht das hier:

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Gott zieht in das Herz ein und fängt an, dort zu regieren.

Wie das nun geschieht, dass er dort sein Reich bauen kann und das tun kann, was ihm gefällt, das sehen wir gleich nach den ersten Liedern.

Teil 2 – Hören

Wenn Gott im Zentrum unseres Herzens als König regiert, wird er auch reden. Wir müssen die Ohren unseres Herzens aufstellen, dass wir ihn hören.

Lasst uns mal zwei Personen der Bibel ansehen und was sie mit der Stimme Gottes gemacht haben. Es sind König Saul und König David. (Wir hatten diese Personen in den vorherigen Gottesdiensten als Themen und konnten darauf Bezug nehmen. Jetzt hatten wir es so gemacht, dass der Text gelesen wurde und jemand es dabei schauspielerisch darstellte.

Szene 1 – Saul

Saul war König geworden und brachte den Israeliten viele Siege im Kampf gegen ihre Feinde. Er wurde von allen gefeiert und war ein großer König.

Aber später vergaß Saul den Herrn, seinen Gott, der ihn zum König gemacht hatte. Er tat nur noch, was ihm selber gefiel, und er fragte nicht mehr nach Gott.

Da kam Samuel zu Saul und sprach: “Warum hast du Gott verlassen? Nun wird Gott auch dich verlassen und sich einen anderen König wählen, einen König, der auf ihn hört.”

Szene 2 – David

David dagegen hatte ein Herz mit Ohren. Das hieß aber nicht, dass er nicht auch Fehler machte. Einmal hatte er eine riesengroße Dummheit begangen. Er hatte jemanden die Frau weggenommen und den Mann auch noch töten lassen. Da hatte Gott keinen Gefallen dran.

Gott schickte den Propheten Natan zu David, um zu ihm zu sprechen. Er sagte: “Hör zu David! In Deinem Königreich ist etwas Unerhörtes geschehen!”

“Was denn?”, fragte David erstaunt. “Los, erzähl!”

Da erzählt Natan die Geschichte von zwei Männern, der eine war reich und der andere arm. Der eine hatte viele Schafe und der andere nur ein einziges und er liebte es wie sein eigenes Kind. Der reiche Mann bekam eines Tages Besuch und er ging hin, nahm das Schaf von dem armen Mann und schlachtete es, um es dem Gast zu essen zu geben.

Als David das hörte, war er empört und befahl dass dieser Mann sterben müsse, der dies getan hat, so wahr er der König sei. Da sagte Natan ihm, dass er dieser Mann sei, der einem anderen Mann seine einzige Frau weggenommen hat.

Und David hörte auf Gottes Stimme und erkannte seine Schuld. Er kniete sich vor Gott hin und betete um Vergebung.

Was ist der Unterschied zwischen den beiden?

Spiel

Wir wollen das auch noch mal testen, wie das für uns mit dem Hören und nicht Hören ist. Kennt Ihr alle das Spiel Topfschlagen? Das werden wir nun einmal spielen. Wir brauchen einen Freiwilligen. Alle anderen dürfen ihm sagen, wo er hin muss, indem man ihn mit den Worten “warm/wärmer-kalt/kälter” lenkt.

(Unter dem Topf hatten wir kleine Gummibärchentütchen für alle, die wir aber erst am Ende an alle ausgeteilt haben.)

So, und nun probieren wir es noch mal aus, ohne das jemand eine Ansage macht. Haben wir einen Freiwilligen? Ist das ohne Hilfe möglich?

So können wir auch nicht so gut leben, wenn wir nicht auf Gott in unserem Herzen hören. Wenn wir hören, kommen wir an das Ziel unseres Lebens. Wenn wir nicht hören, irren wir umher wie ein Schaf, das sich verlaufen hat.

Bervor wir gleich nach den nächsten Liedern weiter machen noch eine Frage: Wie können wir Gott hören? Wie spricht er zu uns? (Bibel, durch andere, Predigten, Lieder, Bücher, auch durch Gedanken und Gefühle…wenn Gott in uns wohnt, wird er in unsere Gedanken reinsprechen…dann haben wir vielleicht auf einmal einen Gedanken, denken womöglich, er ist von uns, aber es ist Gott der da spricht…oder auf einmal können wir seine Liebe für jemandem fühlen und sie auch ausdrücken…)

Teil 3 – Tun

Reicht es, wenn wir einfach nur hören? Was muss folgen, wenn man etwas gehört hat? Richtig, wir müssen es auch tun!

Wir wollen in einem Beispiel zeigen, was Jesus gesagt hat, wie es ist, wenn man sein Wort hört und es auch tut und was geschieht, wenn man sein Wort hört und es nicht tut.

(Vorbereitet ist eine Fläche mit Sand und eine mit Stein und eine Gießkanne mit Wasser.)

Wir brauchen noch mal zwei Freiwillige. Jeder von Euch darf nun mit Bauklötzen ein Haus bauen. Einer von Euch auf den Sand, einer auf den Stein.

Dieser Hausbau ist unser Leben. Wir alle bauen etwas in unserem Leben auf. Was ist alles Teil vom Leben? Was kann so alles im Leben kommen? (man wird geboren, man wächst auf, geht in den Kindergarten, kommt in die Schule, wählt einen Beruf, geht arbeiten, gründet Familie, baut vielleicht wirklich ein Haus, erfüllt sich Träume…)

So baut man sich so ein Lebenshaus auf. Nach aussen hin kann das alles gleich aussehen, aber Jesus sagt, es gibt einen deutlichen Unterschied in dem, wie jemand baut,ob er dabei auf seine Worte hört und sie tut oder nicht.

Jesus spricht in diesem Bild von einem Sturm, der kommt. Regen fällt auf die Häuser (Gießkanne über den Häusern ausgießen.) Was geschieht mit den Häusern? (eins kippt um, eins bleibt stehen)

Solch ein Sturm kann etwas Schlimmes in unserem Leben sein, das geschieht und wo das Leben zusammen fällt, z.B. wenn jemand gestorben ist, den man lieb hat. Manche Menschen schaffen es danach nicht mehr weiter zu leben. Auch das Gericht Gottes am Ende der Welt kann wie ein Sturm sein. Jesus sagt, dass dort unser Leben geprüft wird.

In diesem Bild sagt Jesus: Hört nicht nur, was ich sage, sondern tut es auch, dann wird Euer Leben wie ein Haus auf einem Felsen stehen. Es steht dann fest und ist durch nichts zu erschüttern.

Wenn Ihr nur hört, was ich Euch sage und es dann aber doch nicht tut, dann ist es wie das Haus, das auf Sand gebaut ist. Wenn ein Sturm kommt, wird es nicht lange halten.

Als Hilfe können an dieser Stelle auch die folgenden beiden Männchen genommen werden…wir hatten sie auch schon im Programm vorher und konnten sie aufgreifen:

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Wollen wir Menschen sein, die Gott glauben, die auf ihn hören und auch das tun, was er sagt?

Und wisst Ihr, was dann geschieht? (zurück zu den Reifen) Gottes Herrschaft wird immer größer in unserem Leben (die Überschneidung der Kreise wird immer größer, oder rote Pfeile in die Kreise legen, die von innen nach aussen zeigen) und wir werden immer mehr verwandelt, so dass wir werden wie er ist.

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Und wisst Ihr was noch geschieht? (in der Mitte der Reifen an der Stelle der Krone eine Schale mit Wasser aufstellen) Viele Menschen sagen ja, dass wenn wir Gott gehorchen und seinen Geboten folgen, dass er uns nur den Spaß verderben will, dass er uns einengt mit “Du darfst das nicht und das nicht/ Du sollst das und das tun”. Aber das ist Satan, der das die Leute glauben machen will. Das, was eigentlich passiert ist, ist das hier. (an dieser Stelle wird eine Blume mit eingefalteten Blüten auf das Wasser gelegt…sie sollten sich eigentlich dann von alleine öffnen…Anleitungen findet man bei Google, wenn man “papierblume wasser” eingibt) Was geschieht hier? Richtig, die Blume entfaltet sich und genauso entfaltet sich unser Herz und unser Leben, wenn wir in dem leben, was Gott uns sagt. Wir werden nicht eingeengt, sondern kommen in die wirkliche Freiheit mit unserem Leben.

Vertiefung

Als Vertiefung haben wir dann solch eine Blume gebastelt, dass die Kinder ihren Eltern das zu Hause auch noch mal zeigen können und dazu als Erinnerung noch solch eine Figur wie oben abgebildet…aus Tonkarton, auf einer Seite mit den Zeichen des nur Hörens und auf der anderen Seite hören und tun.

1.Samuel 16

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Davids Erwählung zum König

(durchgeführt in einem monatlichen Kindergottesdienst mit 5-12jährigen)

Zielgedanke des Kindergottesdienstes war, dass Gott für jeden von uns einen Plan hat, aber dass er dabei nicht auf Äußerlichkeiten achtet, sondern darauf schaut wie unser Herz zu ihm steht.

Einstieg ins Thema ist ein kleines Handpuppenstück. Die Idee ist entnommen aus “Mit Vorschulkindern die Bibel entdecken”. Dort wurde es mit einem bunten Papagei gespielt, der zu schön war für den kleinen grauen Spatzen. Wir haben einen Löwen genommen und den Text angepasst. Es kann auch einfach ein Stofftier genommen werden. Es findet ein Gespräch zwischen dem Tier und dem Mitarbeiter statt:

Löwe begrüßt freudig erregt die Kinder.

Löwe: Draussen hockt ein kleines graues Kätzchen und weint!

Mitarbeiter: Warum weint es denn?

Löwe: Weil alle anderen Tiere mit mir spielen wollen und mit ihm spielt keiner.

Mitarbeiter: Und warum spielen alle nur mit Dir?

Löwe: Na, weil ich so stark und cool bin und natürlich gut aussehe! Mich mögen eben alle.

Mitarbeiter: Und du?

Löwe: Was ist mit mir?

Mitarbeiter: Na, ich meine, ob du denn mal mit ihm gespielt hast!

Löwe: Ich? Mit so einer kleinen grauen Katze? Wer so grau aussieht, ist bestimmt kein guter Freund für mich! Außerdem ist er viel kleiner als ich.

Mitarbeiter: Meinst du wirklich? Ich glaube, du musst noch allerhand lernen, mein lieber Freund! Am besten du passt heute gut bei der Geschichte auf. Aber wir wollen auch erst noch mal die Kinder fragen.

Anschließend stellen wir die Frage an die Kinder, wonach sie schauen, wenn sie einen Freund suchen oder worauf sie schauen, wenn sie jemandes Freund sein wollen. Sind es eher äußerliche Dinge, die zählen? Zählen innere Werte wie Hilfsbereitschaft oder Zuverlässigkeit? Interessant war zu beobachten, dass die Kinder innere Werte aufzählten als es darum ging, was ein Freund ist, jedoch mehr zu Äußerlichkeiten steuerten als es um die Frage ging warum sie mit jemandem befreundet sein wollen.

In unserer Geschichte geht es heute darum, nach welchen Kriterien Gott auswählt.

Die Erzählung der Geschichte haben wir hier entnommen: http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/1sam16.pdf

Wir haben sie mit 3 Leuten als Theaterstück gespielt und noch ein paar spontane Späße mit eingefügt, wodurch die Kinder direkt mit angesprochen wurden.

Den Kerngedanken haben wir dann recht zügig noch einmal hervorgearbeitet.

Dazu haben wir zwei Herzen aus Tonkarton genommen. Ein Herz stand für David, eins für Saul. Zwei Kinder wurden als Schreiber erwählt und nun haben wir zusammen getragen, was das Herz Sauls und was das Herz Davids ausmachte. Diese Dinge wurden aus der Geschichte ersichtlich.

Wir fragen, was sind die Dinge, nach denen Gott Ausschau hält und wen würden wir lieber als König über uns haben? Vermutlich sagen alle: David! Zur Verdeutlichung legen wir eine Krone aus Tonkarton auf das Herz Davids.

Gott sieht nach den Dingen in unserem Herzen und nicht wie wir Menschen nach äußerlichen Dingen. Er hat einen Plan mit jedem von uns, aber wichtig ist nicht, was wir können, sondern ob unser Herz mit Gott verbunden ist.

Zur Vertiefung machen wir als erstes einen Bibelvers-Rap. Dieser ist auch von alles-um-die-kinderkirche entnommen (s.a. Link oben). Dazu haben wir Mädchen und Jungs in zwei Gruppen getrennt, sie müssen dann parallel folgendes machen:

Die Jungs klatschen (kurz-kurz-lang; kurz auf Schenkel, lang in die Hände; wie bei „Alle guten Gaben“…gibt es auch als Rap)

Rap: 

Der (Auftakt)

Mensch sieht was vor

Augen ist, doch

Gott sieht tief ins

Herz.

Die Mädchen machen dann dazu Bewegungen:

Mensch – beide Hände zeigen auf mich

vor Augen- die Hände formen sich zu einem Fernglas vor den Augen

Gott – rechte Hand zeigt mit ausgestrecktem Zeigefinger nach oben

tief – beide Hände mit ausgestreckten Zeigefinger gehen schwungvoll bis zum Boden

Herz – beide Hände halten das Herz

Als zweite Vertiefung und Erinnerung gibt es dann noch eine kleine Bastelarbeit:

Johannes 15,9-17

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Das Gebot der Liebe

(durchgeführt mit 8-9-jährigen)

Bibeltext: Johannes 15,9-17

Zielgedanke: Gott ist Liebe und wenn wir lieben, zeigen wir, wie Gott ist. Das zieht Menschen an.

Einstieg: Ein Luftballon wird „elektrisiert“. Ein paar Konfetti liegen auf dem Tisch, die nun vom Luftballen angezogen werden. Die Kinder fragen, was das mit der Liebe Gottes zu tun haben könnte.

Überleitungsgedanke: Gottes Liebe in uns ist genauso anziehend. Man sieht die Liebe nicht, aber sie hat Kraft, Menschen anzuziehen.

Hauptteil: 

Wir hatten in einer der vorhergehenden Stunden das Thema „Jesus sagt: Ich bin der Weinstock“. Das wird noch mal kurz wiederholt. Sie gibt den Zusammenhang für unseren heutigen Text.

Ziel: Wir sollen Frucht bringen.

Frage: Wie kann das geschehen?

Die Antwort gibt es in den Versen von heute.

Der Text wird nun durch Fragen bearbeitet. Dies kann im Gespräch geschehen, oder die Kinder bekommen einen Zettel mit den Fragen zum selber ausfüllen (was trotzdem gemeinsame Erarbeitung bedeutet).

Vers 9: Jesus liebt uns genauso wie Gott der Vater ihn liebt.

Frage an die Kinder: Haben euch eure Mama und Papa lieb? Woher wisst Ihr das?

Was Jesus hier sagt, ist genauso wie wenn ihr zu eurem Freund(in) sagen würdet: „Ich habe dich genauso lieb wie meine Mama und mein Papa mich lieb haben.“

Das ist ganz schön stark.

Vers 10: Wodurch zeigt sich unsere Liebe zu Jesus?

Durch Gehorsam.

Auch da können wir wieder das Beispiel von unseren Eltern nehmen. Wir zeigen unsere Liebe und Respekt, wenn wir ihnen gehorchen. Und es ist dasselbe bei Jesus.

Und bei Menschen ist es so, dass sie manchmal Fehler machen, manchmal macht es keinen Sinn für uns, dass wir gehorchen sollen. Aber Gott ist gut und macht keine Fehler.

Deswegen Vers 11.

Vers 11: Warum will Jesus, dass wir ihm gehorchen?

Damit wir voller Freude werden. Gott gehorsam sein, macht uns fröhlich!

Wenn wir Menschen gehorchen, bringt uns das manchmal Zähneknirschen, aber Gott gehorchen, bringt immer Freude.

Und deswegen sagen wir euch auch immer, dass ihr euren Eltern gehorchen sollt, weil ihr dabei lernt, Gott zu gehorchen. Gehorcht Mama und Papa auch wenn sie Fehler machen, aber das macht es euch leichter im Leben, Gott zu gehorchen, der keine Fehler macht.

Vers 12 & 13: Welchen Auftrag gibt uns Jesus in Vers 12?

Uns genauso zu lieben, wie er uns liebt.

Wer zeigt die größte Liebe nach Vers 13?

Jemand, der sein Leben für seine Freunde gibt.

Fällt euch jemand ein, der das getan hat?

Jesus, am Kreuz.

Wenn wir genauso lieben sollen, was heißt das dann für uns?

Das wir uns genauso hingeben.

Vers 15: Wir singen oft „Jesus ist mein bester Freund“.

Aber hier nennt Jesus uns seine Freunde, wenn wir ihm gehorchen.

Wenn du Jesus gehorchst, dann sagt er „Du bist mein Freund!“.

Freundschaft braucht auch immer zwei Personen.

Vers 16: Hier steht wieder etwas von der Frucht, die wir Gott bringen sollen?

Was ist mit der „Frucht“ gemeint?

Es sind Menschen. Andere Menschen sollen durch uns zu Gott finden.

1.Johannes 4,16 sagt: Gott ist Liebe!

Und deswegen bekommen wir das Gebot in Johannes 15,17: Ich gebe euch das Gebot, einander zu lieben.

Wir sollen einander lieben, damit wir den Menschen um uns herum zeigen können: Gott ist Liebe.

Jeder Mensch braucht und sucht Liebe. Das ist der größte Wunsch in jedem Herzen.

Gott hat uns so gemacht, dass wir glücklich werden, wenn wir in ihm sind, weil da unser Herz die Liebe bekommt, die es braucht.

Und wenn wir lieben, dann sind wir wie der Luftballon am Anfang. Menschen finden Liebe immer anziehend.

Wir können immer wieder überlegen, was bringt jetzt in meinem Leben Gottes Liebe zum Ausdruck?

 Lernvers: Johannes 15,17
“Jesus sagt: Ich gebe euch das Gebot, einander zu lieben.”
Vertiefung: Zur Vertiefung basteln wir eine Karte als Lesezeichen.Eine Karte mit Herz und dem Lernvers drauf.Diese Karte kann in die Bibel gelegt werden, als Erinnerung daran, immer zu überlegen bei dem, was wir lesen: Wie zeigt sich hier Gottes Liebe? WIe kann ich diese Liebe anderen zeigen?Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Unser Exemplar sah so aus (Mädchengruppe :-) ):

 

Benötigte Materialien:

- Bibeln, Luftballon, Konfetti, Tonkarton/-Papier, Schere, Klebstoff, Stifte

Apostelgeschichte 3-4,31

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Heilung eines Lahmgeborenen und die Folgen für Petrus und Johannes

(Sonntagschulstunde, durchgeführt in unserer mittleren Gruppe)

Bibeltext: Apostelgeschichte 3-4,31

Zielgedanke: Wenn wir uns zu Gott stellen, kann es manchmal Schwierigkeiten geben, aber es gibt immer Menschen für die wir gleichzeitig ein Licht und ein Wegweiser sein können.

Einstieg: Es werden Verkehrsschilder (aus dem Material zur Geschichte) gezeigt, die Kinder sollen schauen, ob sie die Bedeutung der Schilder kennen.

Überleitungsgedanke: Wozu sind solche Schilder da? Schilder weisen den Weg. Wir sollen solche Wegweiser werden.

Hauptteil: In einem ersten Teil wird kurz die Geschichte der Heilung des Lahmgeborenen wieder gegeben. Dazu wird ein Bild mit kleinen Figuren genutzt, dass die Kinder sich auch später selber basteln können:

- Der Mann bettelt am Eingang des Tempels, da er weiß, dort kommen Menschen vorbei, die gottesfürchtig sind und Gott hat geboten, Almosen zu geben. Er hat sonst keine andere Verdienstmöglichkeit.

- Petrus und Johannes kommen vorbei – “Silber und Gold haben wir nicht…” – Der Mann wird geheilt.

- Der Mann lobt Gott so laut, dass die anderen Menschen darauf aufmerksam werden und sich fragen, was los ist…sie sehen es schnell, denn alle kennen ihn.

- Petrus und Johannes ergreifen die Gelegenheit und predigen den Menschen die zusammen gelaufen sind über Jesus…solange bis die Priester und Sadduzäer kommen und sie abführen und in Gewahrsam nehmen.

In einem zweiten Teil wird das weitere Geschehen um Petrus und Johannes durch die Verkehrsschilder direkt auf das Leben der Kinder angewandt.

1. Heilung: Petrus und Johannes heilen im Namen Jesu im Tempel einen Mann. -> Wir tun das, was Gott uns zeigt und aufträgt.

2. Entscheidung: Petrus zeigt, dass Jesus die Ehre dafür gehört. Er ruft die Menschen im Tempel zur Entscheidung auf: Für oder gegen Gott. 5000 Männer entscheiden sich für Gott. -> Es geht bei den Dingen, die wir in Gottes Namen tun nicht um uns, sondern um Gott. Wenn Menschen fragen, warum wir das tun, können wir immer auf Gott verweisen. Es gibt Menschen, die nach Gott suchen und froh sind, wenn sie eine Antwort bekommen.

3. Halt: Die Obersten des Volkes hören nicht gern von Jesus. Sie verhaften die beiden Apostel und unterbrechen die Predigt. -> Es gibt Menschen, die wollen nichts von dem wissen, was wir sagen und tun, weil es für sie selbst unbequem wird. Sie werden gegen uns sein.

4. Berechtigung: Die Obersten wollen wissen, durch wen der Mann gesund geworden ist. Sie wissen, dass jemand anderes ihnen die Kraft gegeben haben muss (menschliche Begrenzungen wurden überschritten, Berechtigung durch Gott).

5. Der einzige Weg: Petrus redet vor allen Obersten: a) Jesus Christus hat diesen Mann geheilt, b) viele Menschen wollen den Herrn Jesus nicht, aber c) Jesus Christus ist der einzige Weg der Errettung. -> Das soll unsere Botschaft sein.

6. Verbot: Die Obersten wollen nicht, dass die beiden weiterhin über den Herrn Jesus reden. Sie finden aber keine Strafe und verbieten ihnen davon zu erzählen.

7. Wegweiser: Petrus sagt aber, dass sie nicht schweigen können. Sie haben einen Auftrag von ihrem Herrn bekommen. Und es ist wichtig, diesen Auftrag auszuführen. -> Wir sollten uns nicht zurückhalten lassen, wenn Menschen gegen uns sind. Gott zu gehorchen ist wichtiger.

Lernvers: Apostelgeschichte 4,12

“Nur in Jesus gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.”

Vertiefung: Die Kinder können sowohl das Bild zu Geschichte als auch das Bild mit den Schildern zur Erinnerung basteln und mit nach Hause nehmen. Die Bilder kommen aus einem der Bücher “Mit Kindern die Bibel entdecken” (s. Materialien)

Benötigte Materialien: Bibel, Bilder zu Geschichte (vorbereitet), Kopien der Bilder zum Basteln, Scheren, Klebstoff, Stifte.