Herz mit Ohren 1

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Wir haben in unseren monatlichen Kindergottesdiensten über ca. ein halbes Jahr eine Reihe zu unserem Herzen gemacht…angefangen hatte es mit einer Stunde zum Thema “Herz mit Ohren”…daraus entstanden dann weitere Stunden.

Dies war die erste Stunde:

Wir haben den Gottesdienst in Abschnitte eingeteilt und zwischendrin immer wieder gesungen. Das half, zwischendurch noch mal alles aufzulockern, durch Liedtexte auch das Thema zu vertiefen und die Konzentration der Kinder zu erfrischen. Schreiben werde ich nur die inhaltlichen Teile, Lieder kann man dann von seinem eigenen Repertoire dazutun.

Thema : Herz mit Ohren – Glauben – Hören – Tun

1.Teil – Glauben

Heute geht es um das Thema “Herz mit Ohren”. An was denkt Ihr, wenn ich Euch das Wort “Herz” sage? (das Organ? Gefühle?…) Wenn ich Euch frage “Wo ist Euer Herz?” Was würdet Ihr mir sagen oder zeigen?

Das Herz bezeichnet das Innerste des Menschen. Ich will Euch das mal mit den drei Reifen hier erklären: Das Herz ist zum einen unser Fühlen. Was kennt Ihr für Gefühle? (Liebe, Angst, Wut, Zorn, Eifersucht, Zuneigung, Wohlfühlen, Freude, Frieden, Ruhe…).

Dann der zweite Reifen…unser Herz besteht auch aus Denken, das Vermögen, etwas zu verstehen, das Bewusstsein, dass wir etwas einsehen, Nachdenken, Orientierung finden, Urteile fällen usw. Viele denken, das geschieht in unserem Kopf, dich es ist Teil unseres Herzens.

Und der dritte Teil ist unser Wille. Aus dem heraus, was wir fühlen und denken, entscheiden wir, was wir wollen. Es kommt aus unserem Herzen.

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Wenn wir jetzt Gott in unsere Herzen lassen, geschieht das hier:

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Gott zieht in das Herz ein und fängt an, dort zu regieren.

Wie das nun geschieht, dass er dort sein Reich bauen kann und das tun kann, was ihm gefällt, das sehen wir gleich nach den ersten Liedern.

Teil 2 – Hören

Wenn Gott im Zentrum unseres Herzens als König regiert, wird er auch reden. Wir müssen die Ohren unseres Herzens aufstellen, dass wir ihn hören.

Lasst uns mal zwei Personen der Bibel ansehen und was sie mit der Stimme Gottes gemacht haben. Es sind König Saul und König David. (Wir hatten diese Personen in den vorherigen Gottesdiensten als Themen und konnten darauf Bezug nehmen. Jetzt hatten wir es so gemacht, dass der Text gelesen wurde und jemand es dabei schauspielerisch darstellte.

Szene 1 – Saul

Saul war König geworden und brachte den Israeliten viele Siege im Kampf gegen ihre Feinde. Er wurde von allen gefeiert und war ein großer König.

Aber später vergaß Saul den Herrn, seinen Gott, der ihn zum König gemacht hatte. Er tat nur noch, was ihm selber gefiel, und er fragte nicht mehr nach Gott.

Da kam Samuel zu Saul und sprach: “Warum hast du Gott verlassen? Nun wird Gott auch dich verlassen und sich einen anderen König wählen, einen König, der auf ihn hört.”

Szene 2 – David

David dagegen hatte ein Herz mit Ohren. Das hieß aber nicht, dass er nicht auch Fehler machte. Einmal hatte er eine riesengroße Dummheit begangen. Er hatte jemanden die Frau weggenommen und den Mann auch noch töten lassen. Da hatte Gott keinen Gefallen dran.

Gott schickte den Propheten Natan zu David, um zu ihm zu sprechen. Er sagte: “Hör zu David! In Deinem Königreich ist etwas Unerhörtes geschehen!”

“Was denn?”, fragte David erstaunt. “Los, erzähl!”

Da erzählt Natan die Geschichte von zwei Männern, der eine war reich und der andere arm. Der eine hatte viele Schafe und der andere nur ein einziges und er liebte es wie sein eigenes Kind. Der reiche Mann bekam eines Tages Besuch und er ging hin, nahm das Schaf von dem armen Mann und schlachtete es, um es dem Gast zu essen zu geben.

Als David das hörte, war er empört und befahl dass dieser Mann sterben müsse, der dies getan hat, so wahr er der König sei. Da sagte Natan ihm, dass er dieser Mann sei, der einem anderen Mann seine einzige Frau weggenommen hat.

Und David hörte auf Gottes Stimme und erkannte seine Schuld. Er kniete sich vor Gott hin und betete um Vergebung.

Was ist der Unterschied zwischen den beiden?

Spiel

Wir wollen das auch noch mal testen, wie das für uns mit dem Hören und nicht Hören ist. Kennt Ihr alle das Spiel Topfschlagen? Das werden wir nun einmal spielen. Wir brauchen einen Freiwilligen. Alle anderen dürfen ihm sagen, wo er hin muss, indem man ihn mit den Worten “warm/wärmer-kalt/kälter” lenkt.

(Unter dem Topf hatten wir kleine Gummibärchentütchen für alle, die wir aber erst am Ende an alle ausgeteilt haben.)

So, und nun probieren wir es noch mal aus, ohne das jemand eine Ansage macht. Haben wir einen Freiwilligen? Ist das ohne Hilfe möglich?

So können wir auch nicht so gut leben, wenn wir nicht auf Gott in unserem Herzen hören. Wenn wir hören, kommen wir an das Ziel unseres Lebens. Wenn wir nicht hören, irren wir umher wie ein Schaf, das sich verlaufen hat.

Bervor wir gleich nach den nächsten Liedern weiter machen noch eine Frage: Wie können wir Gott hören? Wie spricht er zu uns? (Bibel, durch andere, Predigten, Lieder, Bücher, auch durch Gedanken und Gefühle…wenn Gott in uns wohnt, wird er in unsere Gedanken reinsprechen…dann haben wir vielleicht auf einmal einen Gedanken, denken womöglich, er ist von uns, aber es ist Gott der da spricht…oder auf einmal können wir seine Liebe für jemandem fühlen und sie auch ausdrücken…)

Teil 3 – Tun

Reicht es, wenn wir einfach nur hören? Was muss folgen, wenn man etwas gehört hat? Richtig, wir müssen es auch tun!

Wir wollen in einem Beispiel zeigen, was Jesus gesagt hat, wie es ist, wenn man sein Wort hört und es auch tut und was geschieht, wenn man sein Wort hört und es nicht tut.

(Vorbereitet ist eine Fläche mit Sand und eine mit Stein und eine Gießkanne mit Wasser.)

Wir brauchen noch mal zwei Freiwillige. Jeder von Euch darf nun mit Bauklötzen ein Haus bauen. Einer von Euch auf den Sand, einer auf den Stein.

Dieser Hausbau ist unser Leben. Wir alle bauen etwas in unserem Leben auf. Was ist alles Teil vom Leben? Was kann so alles im Leben kommen? (man wird geboren, man wächst auf, geht in den Kindergarten, kommt in die Schule, wählt einen Beruf, geht arbeiten, gründet Familie, baut vielleicht wirklich ein Haus, erfüllt sich Träume…)

So baut man sich so ein Lebenshaus auf. Nach aussen hin kann das alles gleich aussehen, aber Jesus sagt, es gibt einen deutlichen Unterschied in dem, wie jemand baut,ob er dabei auf seine Worte hört und sie tut oder nicht.

Jesus spricht in diesem Bild von einem Sturm, der kommt. Regen fällt auf die Häuser (Gießkanne über den Häusern ausgießen.) Was geschieht mit den Häusern? (eins kippt um, eins bleibt stehen)

Solch ein Sturm kann etwas Schlimmes in unserem Leben sein, das geschieht und wo das Leben zusammen fällt, z.B. wenn jemand gestorben ist, den man lieb hat. Manche Menschen schaffen es danach nicht mehr weiter zu leben. Auch das Gericht Gottes am Ende der Welt kann wie ein Sturm sein. Jesus sagt, dass dort unser Leben geprüft wird.

In diesem Bild sagt Jesus: Hört nicht nur, was ich sage, sondern tut es auch, dann wird Euer Leben wie ein Haus auf einem Felsen stehen. Es steht dann fest und ist durch nichts zu erschüttern.

Wenn Ihr nur hört, was ich Euch sage und es dann aber doch nicht tut, dann ist es wie das Haus, das auf Sand gebaut ist. Wenn ein Sturm kommt, wird es nicht lange halten.

Als Hilfe können an dieser Stelle auch die folgenden beiden Männchen genommen werden…wir hatten sie auch schon im Programm vorher und konnten sie aufgreifen:

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Wollen wir Menschen sein, die Gott glauben, die auf ihn hören und auch das tun, was er sagt?

Und wisst Ihr, was dann geschieht? (zurück zu den Reifen) Gottes Herrschaft wird immer größer in unserem Leben (die Überschneidung der Kreise wird immer größer, oder rote Pfeile in die Kreise legen, die von innen nach aussen zeigen) und wir werden immer mehr verwandelt, so dass wir werden wie er ist.

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Und wisst Ihr was noch geschieht? (in der Mitte der Reifen an der Stelle der Krone eine Schale mit Wasser aufstellen) Viele Menschen sagen ja, dass wenn wir Gott gehorchen und seinen Geboten folgen, dass er uns nur den Spaß verderben will, dass er uns einengt mit “Du darfst das nicht und das nicht/ Du sollst das und das tun”. Aber das ist Satan, der das die Leute glauben machen will. Das, was eigentlich passiert ist, ist das hier. (an dieser Stelle wird eine Blume mit eingefalteten Blüten auf das Wasser gelegt…sie sollten sich eigentlich dann von alleine öffnen…Anleitungen findet man bei Google, wenn man “papierblume wasser” eingibt) Was geschieht hier? Richtig, die Blume entfaltet sich und genauso entfaltet sich unser Herz und unser Leben, wenn wir in dem leben, was Gott uns sagt. Wir werden nicht eingeengt, sondern kommen in die wirkliche Freiheit mit unserem Leben.

Vertiefung

Als Vertiefung haben wir dann solch eine Blume gebastelt, dass die Kinder ihren Eltern das zu Hause auch noch mal zeigen können und dazu als Erinnerung noch solch eine Figur wie oben abgebildet…aus Tonkarton, auf einer Seite mit den Zeichen des nur Hörens und auf der anderen Seite hören und tun.

1.Samuel 16

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Davids Erwählung zum König

(durchgeführt in einem monatlichen Kindergottesdienst mit 5-12jährigen)

Zielgedanke des Kindergottesdienstes war, dass Gott für jeden von uns einen Plan hat, aber dass er dabei nicht auf Äußerlichkeiten achtet, sondern darauf schaut wie unser Herz zu ihm steht.

Einstieg ins Thema ist ein kleines Handpuppenstück. Die Idee ist entnommen aus “Mit Vorschulkindern die Bibel entdecken”. Dort wurde es mit einem bunten Papagei gespielt, der zu schön war für den kleinen grauen Spatzen. Wir haben einen Löwen genommen und den Text angepasst. Es kann auch einfach ein Stofftier genommen werden. Es findet ein Gespräch zwischen dem Tier und dem Mitarbeiter statt:

Löwe begrüßt freudig erregt die Kinder.

Löwe: Draussen hockt ein kleines graues Kätzchen und weint!

Mitarbeiter: Warum weint es denn?

Löwe: Weil alle anderen Tiere mit mir spielen wollen und mit ihm spielt keiner.

Mitarbeiter: Und warum spielen alle nur mit Dir?

Löwe: Na, weil ich so stark und cool bin und natürlich gut aussehe! Mich mögen eben alle.

Mitarbeiter: Und du?

Löwe: Was ist mit mir?

Mitarbeiter: Na, ich meine, ob du denn mal mit ihm gespielt hast!

Löwe: Ich? Mit so einer kleinen grauen Katze? Wer so grau aussieht, ist bestimmt kein guter Freund für mich! Außerdem ist er viel kleiner als ich.

Mitarbeiter: Meinst du wirklich? Ich glaube, du musst noch allerhand lernen, mein lieber Freund! Am besten du passt heute gut bei der Geschichte auf. Aber wir wollen auch erst noch mal die Kinder fragen.

Anschließend stellen wir die Frage an die Kinder, wonach sie schauen, wenn sie einen Freund suchen oder worauf sie schauen, wenn sie jemandes Freund sein wollen. Sind es eher äußerliche Dinge, die zählen? Zählen innere Werte wie Hilfsbereitschaft oder Zuverlässigkeit? Interessant war zu beobachten, dass die Kinder innere Werte aufzählten als es darum ging, was ein Freund ist, jedoch mehr zu Äußerlichkeiten steuerten als es um die Frage ging warum sie mit jemandem befreundet sein wollen.

In unserer Geschichte geht es heute darum, nach welchen Kriterien Gott auswählt.

Die Erzählung der Geschichte haben wir hier entnommen: http://www.allesumdiekinderkirche.de/textsuche/1sam16.pdf

Wir haben sie mit 3 Leuten als Theaterstück gespielt und noch ein paar spontane Späße mit eingefügt, wodurch die Kinder direkt mit angesprochen wurden.

Den Kerngedanken haben wir dann recht zügig noch einmal hervorgearbeitet.

Dazu haben wir zwei Herzen aus Tonkarton genommen. Ein Herz stand für David, eins für Saul. Zwei Kinder wurden als Schreiber erwählt und nun haben wir zusammen getragen, was das Herz Sauls und was das Herz Davids ausmachte. Diese Dinge wurden aus der Geschichte ersichtlich.

Wir fragen, was sind die Dinge, nach denen Gott Ausschau hält und wen würden wir lieber als König über uns haben? Vermutlich sagen alle: David! Zur Verdeutlichung legen wir eine Krone aus Tonkarton auf das Herz Davids.

Gott sieht nach den Dingen in unserem Herzen und nicht wie wir Menschen nach äußerlichen Dingen. Er hat einen Plan mit jedem von uns, aber wichtig ist nicht, was wir können, sondern ob unser Herz mit Gott verbunden ist.

Zur Vertiefung machen wir als erstes einen Bibelvers-Rap. Dieser ist auch von alles-um-die-kinderkirche entnommen (s.a. Link oben). Dazu haben wir Mädchen und Jungs in zwei Gruppen getrennt, sie müssen dann parallel folgendes machen:

Die Jungs klatschen (kurz-kurz-lang; kurz auf Schenkel, lang in die Hände; wie bei „Alle guten Gaben“…gibt es auch als Rap)

Rap: 

Der (Auftakt)

Mensch sieht was vor

Augen ist, doch

Gott sieht tief ins

Herz.

Die Mädchen machen dann dazu Bewegungen:

Mensch – beide Hände zeigen auf mich

vor Augen- die Hände formen sich zu einem Fernglas vor den Augen

Gott – rechte Hand zeigt mit ausgestrecktem Zeigefinger nach oben

tief – beide Hände mit ausgestreckten Zeigefinger gehen schwungvoll bis zum Boden

Herz – beide Hände halten das Herz

Als zweite Vertiefung und Erinnerung gibt es dann noch eine kleine Bastelarbeit:

Johannes 15,9-17

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Das Gebot der Liebe

(durchgeführt mit 8-9-jährigen)

Bibeltext: Johannes 15,9-17

Zielgedanke: Gott ist Liebe und wenn wir lieben, zeigen wir, wie Gott ist. Das zieht Menschen an.

Einstieg: Ein Luftballon wird „elektrisiert“. Ein paar Konfetti liegen auf dem Tisch, die nun vom Luftballen angezogen werden. Die Kinder fragen, was das mit der Liebe Gottes zu tun haben könnte.

Überleitungsgedanke: Gottes Liebe in uns ist genauso anziehend. Man sieht die Liebe nicht, aber sie hat Kraft, Menschen anzuziehen.

Hauptteil: 

Wir hatten in einer der vorhergehenden Stunden das Thema „Jesus sagt: Ich bin der Weinstock“. Das wird noch mal kurz wiederholt. Sie gibt den Zusammenhang für unseren heutigen Text.

Ziel: Wir sollen Frucht bringen.

Frage: Wie kann das geschehen?

Die Antwort gibt es in den Versen von heute.

Der Text wird nun durch Fragen bearbeitet. Dies kann im Gespräch geschehen, oder die Kinder bekommen einen Zettel mit den Fragen zum selber ausfüllen (was trotzdem gemeinsame Erarbeitung bedeutet).

Vers 9: Jesus liebt uns genauso wie Gott der Vater ihn liebt.

Frage an die Kinder: Haben euch eure Mama und Papa lieb? Woher wisst Ihr das?

Was Jesus hier sagt, ist genauso wie wenn ihr zu eurem Freund(in) sagen würdet: „Ich habe dich genauso lieb wie meine Mama und mein Papa mich lieb haben.“

Das ist ganz schön stark.

Vers 10: Wodurch zeigt sich unsere Liebe zu Jesus?

Durch Gehorsam.

Auch da können wir wieder das Beispiel von unseren Eltern nehmen. Wir zeigen unsere Liebe und Respekt, wenn wir ihnen gehorchen. Und es ist dasselbe bei Jesus.

Und bei Menschen ist es so, dass sie manchmal Fehler machen, manchmal macht es keinen Sinn für uns, dass wir gehorchen sollen. Aber Gott ist gut und macht keine Fehler.

Deswegen Vers 11.

Vers 11: Warum will Jesus, dass wir ihm gehorchen?

Damit wir voller Freude werden. Gott gehorsam sein, macht uns fröhlich!

Wenn wir Menschen gehorchen, bringt uns das manchmal Zähneknirschen, aber Gott gehorchen, bringt immer Freude.

Und deswegen sagen wir euch auch immer, dass ihr euren Eltern gehorchen sollt, weil ihr dabei lernt, Gott zu gehorchen. Gehorcht Mama und Papa auch wenn sie Fehler machen, aber das macht es euch leichter im Leben, Gott zu gehorchen, der keine Fehler macht.

Vers 12 & 13: Welchen Auftrag gibt uns Jesus in Vers 12?

Uns genauso zu lieben, wie er uns liebt.

Wer zeigt die größte Liebe nach Vers 13?

Jemand, der sein Leben für seine Freunde gibt.

Fällt euch jemand ein, der das getan hat?

Jesus, am Kreuz.

Wenn wir genauso lieben sollen, was heißt das dann für uns?

Das wir uns genauso hingeben.

Vers 15: Wir singen oft „Jesus ist mein bester Freund“.

Aber hier nennt Jesus uns seine Freunde, wenn wir ihm gehorchen.

Wenn du Jesus gehorchst, dann sagt er „Du bist mein Freund!“.

Freundschaft braucht auch immer zwei Personen.

Vers 16: Hier steht wieder etwas von der Frucht, die wir Gott bringen sollen?

Was ist mit der „Frucht“ gemeint?

Es sind Menschen. Andere Menschen sollen durch uns zu Gott finden.

1.Johannes 4,16 sagt: Gott ist Liebe!

Und deswegen bekommen wir das Gebot in Johannes 15,17: Ich gebe euch das Gebot, einander zu lieben.

Wir sollen einander lieben, damit wir den Menschen um uns herum zeigen können: Gott ist Liebe.

Jeder Mensch braucht und sucht Liebe. Das ist der größte Wunsch in jedem Herzen.

Gott hat uns so gemacht, dass wir glücklich werden, wenn wir in ihm sind, weil da unser Herz die Liebe bekommt, die es braucht.

Und wenn wir lieben, dann sind wir wie der Luftballon am Anfang. Menschen finden Liebe immer anziehend.

Wir können immer wieder überlegen, was bringt jetzt in meinem Leben Gottes Liebe zum Ausdruck?

 Lernvers: Johannes 15,17
“Jesus sagt: Ich gebe euch das Gebot, einander zu lieben.”
Vertiefung: Zur Vertiefung basteln wir eine Karte als Lesezeichen.Eine Karte mit Herz und dem Lernvers drauf.Diese Karte kann in die Bibel gelegt werden, als Erinnerung daran, immer zu überlegen bei dem, was wir lesen: Wie zeigt sich hier Gottes Liebe? WIe kann ich diese Liebe anderen zeigen?Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Unser Exemplar sah so aus (Mädchengruppe :-) ):

 

Benötigte Materialien:

- Bibeln, Luftballon, Konfetti, Tonkarton/-Papier, Schere, Klebstoff, Stifte

Apostelgeschichte 3-4,31

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Heilung eines Lahmgeborenen und die Folgen für Petrus und Johannes

(Sonntagschulstunde, durchgeführt in unserer mittleren Gruppe)

Bibeltext: Apostelgeschichte 3-4,31

Zielgedanke: Wenn wir uns zu Gott stellen, kann es manchmal Schwierigkeiten geben, aber es gibt immer Menschen für die wir gleichzeitig ein Licht und ein Wegweiser sein können.

Einstieg: Es werden Verkehrsschilder (aus dem Material zur Geschichte) gezeigt, die Kinder sollen schauen, ob sie die Bedeutung der Schilder kennen.

Überleitungsgedanke: Wozu sind solche Schilder da? Schilder weisen den Weg. Wir sollen solche Wegweiser werden.

Hauptteil: In einem ersten Teil wird kurz die Geschichte der Heilung des Lahmgeborenen wieder gegeben. Dazu wird ein Bild mit kleinen Figuren genutzt, dass die Kinder sich auch später selber basteln können:

- Der Mann bettelt am Eingang des Tempels, da er weiß, dort kommen Menschen vorbei, die gottesfürchtig sind und Gott hat geboten, Almosen zu geben. Er hat sonst keine andere Verdienstmöglichkeit.

- Petrus und Johannes kommen vorbei – “Silber und Gold haben wir nicht…” – Der Mann wird geheilt.

- Der Mann lobt Gott so laut, dass die anderen Menschen darauf aufmerksam werden und sich fragen, was los ist…sie sehen es schnell, denn alle kennen ihn.

- Petrus und Johannes ergreifen die Gelegenheit und predigen den Menschen die zusammen gelaufen sind über Jesus…solange bis die Priester und Sadduzäer kommen und sie abführen und in Gewahrsam nehmen.

In einem zweiten Teil wird das weitere Geschehen um Petrus und Johannes durch die Verkehrsschilder direkt auf das Leben der Kinder angewandt.

1. Heilung: Petrus und Johannes heilen im Namen Jesu im Tempel einen Mann. -> Wir tun das, was Gott uns zeigt und aufträgt.

2. Entscheidung: Petrus zeigt, dass Jesus die Ehre dafür gehört. Er ruft die Menschen im Tempel zur Entscheidung auf: Für oder gegen Gott. 5000 Männer entscheiden sich für Gott. -> Es geht bei den Dingen, die wir in Gottes Namen tun nicht um uns, sondern um Gott. Wenn Menschen fragen, warum wir das tun, können wir immer auf Gott verweisen. Es gibt Menschen, die nach Gott suchen und froh sind, wenn sie eine Antwort bekommen.

3. Halt: Die Obersten des Volkes hören nicht gern von Jesus. Sie verhaften die beiden Apostel und unterbrechen die Predigt. -> Es gibt Menschen, die wollen nichts von dem wissen, was wir sagen und tun, weil es für sie selbst unbequem wird. Sie werden gegen uns sein.

4. Berechtigung: Die Obersten wollen wissen, durch wen der Mann gesund geworden ist. Sie wissen, dass jemand anderes ihnen die Kraft gegeben haben muss (menschliche Begrenzungen wurden überschritten, Berechtigung durch Gott).

5. Der einzige Weg: Petrus redet vor allen Obersten: a) Jesus Christus hat diesen Mann geheilt, b) viele Menschen wollen den Herrn Jesus nicht, aber c) Jesus Christus ist der einzige Weg der Errettung. -> Das soll unsere Botschaft sein.

6. Verbot: Die Obersten wollen nicht, dass die beiden weiterhin über den Herrn Jesus reden. Sie finden aber keine Strafe und verbieten ihnen davon zu erzählen.

7. Wegweiser: Petrus sagt aber, dass sie nicht schweigen können. Sie haben einen Auftrag von ihrem Herrn bekommen. Und es ist wichtig, diesen Auftrag auszuführen. -> Wir sollten uns nicht zurückhalten lassen, wenn Menschen gegen uns sind. Gott zu gehorchen ist wichtiger.

Lernvers: Apostelgeschichte 4,12

“Nur in Jesus gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden.”

Vertiefung: Die Kinder können sowohl das Bild zu Geschichte als auch das Bild mit den Schildern zur Erinnerung basteln und mit nach Hause nehmen. Die Bilder kommen aus einem der Bücher “Mit Kindern die Bibel entdecken” (s. Materialien)

Benötigte Materialien: Bibel, Bilder zu Geschichte (vorbereitet), Kopien der Bilder zum Basteln, Scheren, Klebstoff, Stifte.

Stundenvorbereitung

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Wir machen es so, dass sich die Mitarbeiter, die in unseren drei Gruppen an einem Sonntag dran sind, vorher treffen, um sich über die Geschichte und Ideen wie sie vermittelt werden kann, auszutauschen.

Oberstes Gebot und Gebet ist, dass wir nicht einfach nur eine Theologie für den Kopf weitergeben wollen, wo die Kinder lernen, das richtige zu denken und zu antworten, sondern dass wir das Leben Gottes weiter geben wollen, das die Kinder in eine tiefere Beziehung zu Gott führt. Das setzt uns selbst immer wieder in die Herausforderung, die Geschichten für uns selber lebendig werden zu lassen und Gott darin zu entdecken, um das dann weiter zu geben. Auch in den Geschichten, die man schon so oft gehört und gelesen hat.

Bestenfalls hat sich vor dem Treffen schon jeder mal mit der Geschichte beschäftigt, ansonsten wird sie auch nochmal gemeinsam gelesen.

Wir orientieren uns in der Entwicklung unserer Stunde nach einem bestimmten Muster, dass sich für uns bewährt hat.

Ausgehend von dem angegebenen Bibeltext entwickeln wir einen Zielgedanken. Der bestimmt die weitere Fahrroute der Stunde. Dieser Zielgedanke kann in den unterschiedlichen Gruppen unterschiedlich aussehen, da die Bedürfnisse der Kinder ganz unterschiedlich sind. Ist dies der Fall helfen wir uns trotzdem in der weiteren Entwicklung unserer Stunden mit gegenseitigen Ideen.

Haben wir den Zielgedanken und damit festgelegt, was der Schwerpunkt unserer Geschichte ist, überlegen wir einen passenden Einstieg. Dies können viele unterschiedliche Dinge sein: eine Frage, ein Spiel, eine kleine kreative Sache, eine Szene darstellen…es ist etwas, was zu dem Thema hinleitet.

Unter Umständen können wir dann einen Überleitungsgedanken formulieren, der z.B. besagt: In unserem Spiel gerade war es ja so und so…dasselbe geschieht heute in unserer Geschichte.

Dann kommt der Hauptteil. Hier überlegen wir, wie wir die Geschichte vermitteln. Auch da gibt es viele Wege. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt so lange der rote Faden da ist.

Aus unserem Schwerpunkt heraus gehen wir dann auf die Suche nach einem passenden Lernvers. Für manche Stunden haben wir feste Lernverse, da uns auch wichtig ist, dass die Kinder einige Kernverse der Bibel lernen. Aber der größere Teil ist frei wählbar und kann sich der Stunde anpassen. Wie oben gesagt, ist uns das Leben in den Stunden wichtig und nicht, dass die Kinder lernen wie man als Christ alles “richtig weiß/macht”. Manchmal erlauben wir uns deswegen auch ein wenig künstlerische Freiheit. Wir wählen uns von all den Bibelübersetzungen/-übertragungen eine, die es für die Kindern am verständlichsten ausdrückt und wenn da immer noch etwas drin ist, was es den Kindern zu schwer macht, mit dem Vers klar zu kommen, dann formulieren wie es entsprechend um, achten aber darauf, dass der Sinn erhalten bleibt.

Der letzte Punkt, den wir dann noch überlegen, ist eine Vertiefung, mit der wir das Gehörte noch weiter verinnerlichen wollen. Auch da gibt es unendliche Möglichkeiten an Spielen und Bastelarbeiten und kleinen Szenen zum Nachspielen und und und…

Und für unsere Unterlagen erstellen wir dann noch eine Liste der benötigten Materialien, die auch als kleine Checkliste dient.

In unseren Treffen sprechen wir über die grundsätzlichen Gedanken und Ideen, die nimmt dann jeder mit nach Hause, um sie für sich noch weiter auszuarbeiten und sich damit vertraut zu machen.

Die Vorbereitungen für unsere großen Kindergottesdienste laufen eigentlich nach demselben Muster ab.

Sunday School Rock

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Zum Start ein kleines Lied.

Es drückt so gut aus, worum es geht. Bei alldem, was wir in der Sonntagschule lehren wollen, geht es letztendlich doch darum, dass wir den Kindern beibringen, Jesus zu lieben.

Wir können Programme planen und vorbereiten soviel wie wir wollen, aber das Entscheidende ist, was zwischen Gott und den Kindern geschieht.